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Die Lehre der Erwachten


Ein Interview mit Mario Mantese

 
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Natha
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Anmeldungsdatum: 13.12.2005
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 BeitragVerfasst am: Do 13 Apr, 2006 17:13    Titel: Ein Interview mit Mario Mantese Antworten mit Zitat Back to top

Ihr Lieben,

habe hier ein recht interessantes Interview, welches in diese Rubrik " Schein und Sein " sehr gut passt. Viel spass beim Lesen. Noch ein Tip vorweg:

Bitte nimmt nicht alles was hier angesprochen wird für bare Münze, sondern lediglich als Hinweis oder Fingerzeig um es bei " Sich " oder in der " Umwelt " selbst zu erforschen.

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Kurzbiografie vorweg :

Der ganz große Wandel in seinem Leben geschah nach einem Galaabend in London. Auf seinem Heimweg wurde er niedergestochen, ein Messer mitten ins Herz. Bereits mehrere Minuten klinisch tot und mit einem großen Blutverlust, wurde er in ein Spital eingeliefert. Während der langen Operation am offenen Herzen, fiel er in ein tiefes Koma das fast fünf Wochen dauerte. Während der Zeit des Todes, durchlebte Mario eine gewaltige Reise durch das Jenseits. Dieses tiefgreifende Erlebnis transformierte ihn völlig. ( Eindrücklich beschreibt er seine intensive Reise durch das Jenseits in seinem ersten Buch" Vision des Todes".)

In dem Moment als Mario aus dem Koma erwachte, wurde ihm unmittelbar bewußt daß er blind, stumm und vollkommen gelähmt war. Doch auf seiner langen Reise durch das Jenseits die ihm wie tausend Jahre vorkam, ent-deckte er gewaltige verborgene Kräfte und das unendliche Universum in sich selbst. Dank dieser neuen umfassenden spirituellen Einsichten und einem ungeheuren Willen, hat er sich selbst wieder hergestellt. Heute sieht er, spricht er und kann wieder gehen. Die Ärzte bezeichneten Mario Mantese als "lebendes Wunder!"

Dadurch, daß er fast ein Jahr blind war, hat er gelernt nach Innen zu schauen. Den stillen Augen wurde das innere leuchten einer anderen Welt offenbar. In den vielen Monaten des Stummseins hat er den Wert und die Kraft der Stille kennengelernt. Losgelöst von Wort und Klang erlebte er tiefes Schweigen, unberührt vom irdischen Lärm. Dadurch, daß er lange völlig gelähmt war, hat er unerschütterliche Geduld erlangt. Mario ist ein neuer Mensch geworden, begnadet mit einer außerordentlichen Wachheit aller Sinne!
Wenn man ihm begegnet, ist man tief berührt vom Kontrast zwischen seinem noch leicht behinderten Körper und der strahlenden Liebe die er verströmt. Seit vielen Jahren ist Mario Mantese als spiritueller Lehrer tätig.
In verschiedenen Ländern dieser Welt hält er Vorträge und Seminare, wo er seine Erlebnisse und tiefen Einsichten an die Menschen weitergibt

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Das Interview:

Frage: Du arbeitest als spiritueller Lehrer. Was unterrichtest Du?

Antwort: Das Entfernen von Illusionen, Konzepten und Missverständnissen. Licht in die Dunkelheit dieser komplizierten Welt zu bringen, in der wir leben, und den Menschen innere Wärme, Liebe zu schenken, das gehört sicher dazu!

F: Welche Methode wendest Du dabei an?

A: Keine! Alle Methoden sind zum Scheitern verurteilt.

F: Wie das?

A: Schau Dich doch um! All die unzähligen Methoden und vorgeschriebenen spirituellen Techniken - sie sind alle trügerisch und vergeblich, da der Übende weiterhin mit der Illusion verbunden ist, er sei ein unabhängiges Wesen, das sich ein Ziel setzen und dieses auch erreichen könne. Aber: Der Handelnde und die Handlung sind beide illusorisch, sind Nicht-Realität.

F: Was meinst Du mit Realität?

A: Realität ist weder ein Objekt noch ein Subjekt. Realität wird erkannt, wenn alles Irreale verschwindet. Realität ist sehr einfach. Alles andere ist sehr kompliziert und verwirrend.

F: Was würdest du sagen, sind die Merkmale von Erleuchtung?

A: Was! Ich wusste nicht, dass es Merkmale für die Erleuchtung gibt. Ich frage mich, wer diese Merkmale erfunden und gesehen hat. Die Realität oder jemand anderes? Jegliche Suche nach Erleuchtung und ihren Merkmalen ist eine Jagd, die von der Einfachheit der Realität wegführt. Realität ist nie ein Objekt. Erleuchtung ist eine Sehnsucht, etwas, das Menschen glauben besitzen zu können oder erfüllen zu müssen. Ich kümmere mich nicht um Erleuchtung. Einfachheit und Normalität sind andere Namen für Zufriedenheit und Ruhe, unser eigentlicher Grundzustand, das reicht mir. Vielleicht ist das dieser leuchtende Zustand? Es heißt : Er-leuchtung, nicht Ich-leuchtung, deshalb sollte man nicht mit Übungen und Meditationen fiktiven Zuständen nachjagen, die einen von der Normalität wegführen.

F: Was meinst Du mit Normalität?

A: Normalität kann nur dann erkannt und gelebt werden, wenn alles Unnormale, alle Missverständnisse und die Lieblosigkeit, die wir unserem Leben aufgepfropft haben, verschwinden.

F: Wenn es keine Methode gibt, um diese Normalität zu erreichen, was kann man tun?

A: Das Irreale in unserem Leben klar erkennen. Erkennen ist keine Methode. Erkennen ist unmittelbares, intuitives Sehen und Durchdringen. Es ist, wie wenn eine Kerze in einem dunklen Raum angezündet wird: Keiner weiß, wo die Dunkelheit hingegangen ist. Licht hat eine enorme Auswirkung auf die Dunkelheit. Intuitives Sehen hat eine enorme Auswirkung auf Unwissenheit und Missverständnisse.

F: Ist dieses Erkennen nicht ein intellektuelles Erkennen?

A: Nein. Diese Art der Betrachtung sieht, dass der Intellekt, der Verstand, der gesamte psychosomatische Organismus nichts anderes als eine Erscheinung im Bewusstsein ist, ein vergängliches Phänomen. Im klaren Erkennen zeigen sich alle Formen als leer und ohne Substanz.

F: Also muss diese Art des Sehens einem irgendwie aufgehen?

A: Wie könnte intuitives Sehen einem aufgehen? Sehen ist Deine innerste Realität. Sehen ist jenseits des Gesehenen.

F: Ist dieses Sehen vergleichbar mit "Licht in einem dunklen Zimmer anmachen"?

A: Ja, aber Sehen ist frei von Machen, Werden, Entwicklungen und Implikationen. Sehen ist frei von Zeit, Raum und Bewegung. Sehen bedeutet auch nicht, "etwas" zu erkennen, denn dieses "Etwas" ist Erscheinung und somit nicht real. Das "Etwas" hat mit Subjektivität und Interpretation zu tun, mit Dualität. Sehen an sich ist nicht dual!

F: Was meinst Du damit, dass das "Etwas" nicht real sei?

A: Das "Etwas", das real erscheint, ist leer wie eine Fata Morgana in der Wüste. Wenn wir sie sehen, sind wir davon überzeugt, dass sie real ist, doch je näher wir kommen, desto deutlicher sehen wir, dass das wahrgenommene Bild leer ist, eine Luftspiegelung, eine Sinnestäuschung. Da ist letztlich überhaupt kein Bild. Solche Allegorien helfen uns, uns selbst klarer zu sehen und zu verstehen.

F: Wenn Du sagst, die Dinge seien leer, ist das nicht Dein intellektuelles Verständnis?

A: Auf keinen Fall. Was ich Dir zu erklären versuche, ist Folgendes: Etwas, das ich in meinem täglichen Leben jahrelang als real betrachtet habe, wird plötzlich als ein falsches Konzept, als ein Missverständnis, als nicht real existierend erkannt. In diesem Augenblick löst sich das Nicht-Reale vollkommen auf. Eine Klärung hat stattgefunden. Wenn so etwas geschieht, fragst Du Dich dann: "Wo ist denn das Nicht-Reale hingegangen?" Du merkst, dass dies eine absurde Frage ist. Es ist, als hätte man in einem Raum das Licht eingeschaltet und würde danach die Dunkelheit suchen. Sehen hat nichts mit intellektuellem Verständnis zu tun.

F: Ist dieses Erkennen mit dem Zustand des Absoluten gleichzusetzen?

A: Was meinst Du mit "Zustand"'?

F: Nun, es ist mein Konzept, so wie ich mir das Wesen des Buddha vorstelle.

A: Wie Du sagst: Es ist Dein Konzept, Deine Vorstellung. Mach Dir keine Gedanken um das Absolute oder um einen Zustand und um das, was sein wird und was nicht sein wird. Es ist die Unwissenheit, die solche Fragen stellt. Finde heraus, wer Du wirklich bist, und dann rufe mich an. Lass mich dann bitte wissen, ob Du so etwas wie das Absolute oder einen Zustand gefunden hast.

F: Du sagst also, Erleuchtung existiert nicht, da sie ein Konzept des Suchenden ist?

A: Ich habe nie gesagt, dass Erleuchtung nicht existiere. Ich habe nur gesagt: Kümmere Dich nicht um Erleuchtung. Finde heraus, wer Du bist, alles übrige ist unnötig. Ich frage mich, wie Erleuchtung existiert, für wen sie existiert, und wo...? Und wer behauptet: "Ich bin erleuchtet?" lass uns normal sein, das ist gut genug. Er-leuchtet. Wer ist "Er"? Kümmert "Er" sich um solche Dinge?

F: Ist es nicht ein Paradox, dass Du Dich wie ein Lehrer verhältst, was Dualität voraussetzt, nämlich einen, der weiß und einen, der nicht weiß, während Du der Dualität andererseits keine Realität zugestehst?

A: Ja, ich bin ein spiritueller Lehrer und bin mir bewusst, dass ich, sobald ich den Mund aufmache und spreche, in der Dualität bin und so bis zu einem gewissen Grad Illusion erzeuge. Ich bin mir aber auch bewusst, dass, sobald ich den Mund aufmache und spreche, die Klarheit und die innewohnende Kraft der gesprochenen Worte die Illusion wieder zum Verdunsten bringt. Wie ich bereits erklärt habe: Mario Mantese ist als Person unwichtig, aber was er sagt, ist äußerst wichtig, denn es schafft Klärung. Klärung ist wie Licht, das in einen dunklen Raum einstrahlt. Die endgültige Wahrheit kann nie in Worte gefasst werden. Sie ist unfassbar und unaussprechbar.

F: Viele Menschen praktizieren alle möglichen Formen von Spiritualität. Ist das nicht hilfreich?

A: Natürlich ist das hilfreich. Es hilft den Menschen, von Außen nach Innen zu schauen. Das ist am Anfang wichtig. Aber viele Menschen bleiben zwanzig Jahre oder noch länger am Anfang. Sie haben in der ganzen Zeit offenbar nicht erkannt, dass sowohl der Praktizierende wie das Praktizierte Täuschungen sind, nicht real.Also: eine spirituelle Praxis ist wichtig, aber man sollte auf jeden Fall tiefer gehen. Natürlich spricht dieses "tiefer gehen", dieses "tun können", nun wiederum etwas sehr Tiefes in uns an. Denn genau diese unnötigen Praktiken und Methoden und die vielversprechende Idee, aus eigener Kraft etwas erreichen und Großes vollbringen zu können, die damit verbunden ist, sind fürs Ego äußerst spannend und attraktiv. In diese Ego-Falle gehen viele! So gesehen ist das, was ich sage und vermittle, sehr unattraktiv. Nichts zu tun. Nichts zu erreichen. Nichts zu üben. Die eigene Unklarheit, die Selbstverlogenheit und Selbstverliebtheit wirklich restlos nüchtern aufzudecken und zu demaskieren, ist für viele schrecklich, nicht wahr? Sie üben und meditieren lieber.

F: Ist denn nicht innere Reinigung notwendig, um bei diesem Erkennen anzukommen?

A: Ankommen ist falsch. Du kannst nie ankommen, weil Du schon bist, wo Du glaubst, ankommen zu können. Mit der Idee "anzukommen", stellst Du Dir selbst eine Falle. Sich dessen bewusst zu sein, ist eine enorme Reinigung. Dieses Sehen nenne ich Meditation.

F: Was ist mit Samadhi-Erfahrungen? Viele Meister aus verschiedenen Traditionen scheinen vor ihrer endgültigen Erleuchtung diese Zustände erlebt zu haben.

A: Ich weiß nichts über Samadhi. Aber ich habe gehört, dass wenn Menschen über Stunden in einem Zustand tiefster Versunkenheit verharren, das damit verbundene Gefühl, dieser Zustand, Samadhi genannt wird. Ich frage mich nur, ob derjenige, der meditiert, und derjenige, der die Erfahrung des Samadhi macht, zwei verschiedene Wesen sind oder ein und dasselbe. Meditation impliziert immer Dualität. Anstatt stundenlang zu meditieren, würde ich mich fragen: Wer ist es, der meditieren will? Warum will er meditieren? Was ist das Ziel, die Motivation, die Leistung hinter all dem? Wenn Samadhi ein Zustand ist, den ich durch Versenkung erlange und beim Auftauchen aus der Versenkung wieder verliere, dann kann er nicht viel wert sein. Nicht mehr als jede andere vorübergehende Befriedigung der Sinne. Deshalb interessieren mich solche Praktiken nicht. Sich solche Fragen zu stellen, ist für mich Meditation. Das bedeutet: in den tiefsten Schichten des inneren Seins zu forschen und von aller Aktivität und Nicht-Aktivität in diesem Sinne freizuwerden.

F: Viele Lehrer scheinen ebenfalls wie Du eine Todeserfahrung gemacht zu haben, bevor sie sich selbst erkannten.

A: Ich weiß nichts von vielen Lehrern. Ich kann nur aus eigener Erfahrung sprechen. Ja, ich habe eine immense Todeserfahrung gemacht. Die Einsicht daraus war, dass nie jemand gestorben ist und nie jemand geboren wurde, und dass Leben und Sterben als solche eine Täuschung, ein Konzept und ein Missverständnis von mir selbst gewesen sind. Existenz hat keinen Anfang und kein Ende. Menschen leben in und durch ihre eigenen mentalen Konzepte, in denen sie gefangen sind. Das ist die große Illusion.

F: Also: Tod existiert nicht, nur für den Körper?

A: Der Körper ist eine vorübergehende Erscheinung im Bewusstsein, ein Konzept.

F: Gibt es, in diesem Licht betrachtet, einen freien Willen des Menschen?

A: Ich habe nie gesagt, irgend etwas sei im Licht! Wenn irgend etwas im Licht wäre, gäbe es Schatten, Dualität. Das Licht an sich hat aber mit Schatten nichts zu tun. Licht und Schatten können nicht koexistieren. So ist es auch mit der Idee vom freien Willen. Der freie Wille ist, wie der Schatten, nur eine Erscheinung, ein Phänomen, und in diesem Sinne eine Illusion.

F: Existiert denn der freie Wille nicht?

A: Diejenigen, denen er wichtig scheint, die können ihn haben.

F: Was meinst Du damit?

A: Wille ist ein anderer Name für das Ego-Konzept. Der Erwachende hat es restlos überwunden und demaskiert. Die Abwesenheit des Willens bedeutet aber nicht Untätigkeit in der Erscheinungswelt, sondern das Nichtvorhandensein willentlich beeinflusster Handlungen, sowohl positiver wie negativer Art.

F: Wenn man noch nicht verstanden hat, dass man in Wirklichkeit jenseits mentaler Konzepte existiert, was passiert zum Zeitpunkt des Todes mit einem? Wird man zum Beispiel eine Wiedergeburt erleben?

A: Natürlich ist Wiedergeburt ein Teil des Konzeptes derer, die nicht klar sehen und sich nicht aus der Unklarheit gelöst haben. Auf dieser Ebene der subjektiven Verwirrung ist Wiedergeburt unvermeidlich. Womit deutlich wird, dass das, was wiedergeboren wird, nur die subjektive Unwissenheit ist, die eigene Verdunkelung. Das Leben nach dem Tod, also der Zustand vor der Wiedergeburt, ist die genaue Widerspiegelung der inneren Verfassung des Menschen. Er erlebt immer sich selbst!

Man muss sich im klaren sein, dass mit der Unwissenheit, der Verdunkelung des menschlichen Geistes gewaltige Kräfte verbunden sind. Ein Mensch, der stirbt, ist in seinen eigenen Konzepten gefangen. Er wird in seinen Bildern und Vorstellungen, deren Besitzer er ist, im Jenseits weiterleben, und er lebt und erlebt genau das, was er ist. Was Du säst, erntest Du. Man kann das Jenseits mit einem Spiegel vergleichen, einer Sphäre, in der sich die innere Begrenzung und Gefangenschaft des menschlichen Geistes in verschiedenen Zuständen und Bereichen bildhaft und lebendig ausdrückt und widerspiegelt. Was man auf dieser inneren Ebene erlebt, findet immer im Hier und Jetzt statt. Aus der Summe dessen, was man durch die vielen Erfahrungen und Erinnerungen gespeichert hat, gestaltet man sein Leben, es ist die bestimmende Schicksalskraft, die Voraussetzung für das, was man in Zukunft erleben wird, sei es im Diesseits oder im Jenseits. Von wirklicher Befreiung kann auf dieser zweifachen Ebene der Verwirrung keine Rede sein!

F: Hat Deine eigene Todeserfahrung Dir diese Einsicht vermittelt?

A: Meine Erfahrung war außerordentlich intensiv, mir war, als sei ich tausend Jahre weg gewesen. Ich kann sagen, dass ich durch Höllen und Himmel wanderte und himmlischen Wesen begegnete. Ein Jahr später, als ich nicht mehr blind war, gab mir ein Freund das Bardo Thödöl, das Tibetische Totenbuch zum Lesen, und ich stellte völlig überrascht fest, dass alles genau so niedergeschrieben war, wie ich es erlebt hatte. Erst viel später durchschaute ich die unwahre Sphäre des Diesseits und des Jenseits. Ich begriff, dass beide Zustände nichts anderes waren als subjektive Erfahrungen innerhalb des eigenen Bewusstseins, Spiegelungen der Unwissenheit!

F: Hast Du noch Visionen?

A: Natürlich. Ich sehe Dich. Du bist nichts als eine Vision.

F: Und Dein Alltag?
A: Was meinst Du mit "Alltag"?

F: Nun, wieder normal in der Welt zu sein, wie Du es ausdrückst. Wie gestaltet sich das für Dich?

A: Ich muss Dir gestehen, dass ich nicht die geringste Ahnung vom alltäglichen Leben in der Welt habe, da beide für mich in dem Sinne nicht mehr existieren. Ich weiß nur, dass ich wirklich existiere, frei von einem Diesseits, frei von einem Jenseits, losgelöst und unbeschwert. Das ist alles.

Vielleicht ist das Normalität? Wer weiß?
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Nicht soll mein Gemüt verstört werden.
Kein böser Laut meinem Munde entfahren.
Freundlich und mitfühlend will ich bleiben.
Liebevollen Gemütes, ohne heimlichen Groll.

Der Erwachte ( M21 )
 
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Maria Zausinger
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 BeitragVerfasst am: Fr 02 Okt, 2009 20:12    Titel: Antworten mit Zitat Back to top

Ich bin ein großer Fan von Meister M und freue mich über Berichte, die schon mal bei seinen Dashans dabei gewesen sind.
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